Bad Cop/Bad Cop & MakeWar

Bad Cop/Bad Cop & MakeWar
Dienstag | 3. März 2020 | 19:30 Uhr


Es waren ein paar hektische Jahre, seitdem das Los Angeles Punk Quartett Bad Cop / Bad Cop ihre Arbeit vollbracht hat zu ihrem Debüt in voller Länge, Not Sorry. Die Band verbrachte einen großen Teil der dazwischen liegenden Zeit auf der Straße, wie zum Beispiel die meisten Bands es tun – und sie haben einige hässliche Dinge über sich selbst entdeckt, wie die meisten Bands.

Nur für Bad Cop / Bad Cop wurde es sehr ernst, sehr schnell. „Wir waren bei den Fat Wreck Chords Jubiläums-Tour im Jahr 2015, und Stacey feierte wirklich hart“, sagt Co-Sängerin Jennie Cotterill.
„Sie kam auf der Tour an ihre Grenzen und wir mussten gehen. Es war keine gute Trennung. Sie musste nach Hause gehen und die Tour abbrechen und herausfinden, ob wir noch eine Band sind, was werden wir tun?
Glücklicherweise hat Fat geholfen, sie zur Entgiftung zu bringen, und sie kam daraus als eine völlig neue und bessere Person hervor. Mit einer völlig anderen Flugbahn.“ Aus dieser Erfahrung entstand „Amputationen“, eine der folgenden Highlights auf dem explosiven zweiten Album Warriors von Bad Cop / Bad Cop.
Viele der Charakteristischen und aggressivsten Momente des Albums kommen aus dem Kopf der Co-Sängerin Stacey. Die, die nach dem Durchlaufen der dunkelsten Zeit ihres Lebens stärker denn je herausgekommen ist. Anstelle von sich ausschließlich auf ihre eigenen Themen konzentrierte, konnte sie ihren Horizont erweitern und Songs schreiben, die so ergreifend waren wie „Victoria“ (über das Kind eines Freundes, das Selbstmord begangen hat) und „Womananarchist“. Dee erklärt, dass viel von ihrer erweiterten Weltanschauung hereinkam nach den Präsidentschaftswahlen 2016, was Warriors zu einem der ersten Punk-Alben macht, die in den USA geschrieben wurden in der Trump-Ära.
Der Vierer begann unmittelbar nach einer erfolgreichen Tour mit den Interrupters im vergangenen Herbst mit den Aufnahmen, etwa sechs Wochen verbrachten sie in den Hurley Studios und den Maple Sound Studios mit ihren langjährigen Erfahrung.
Dee: „Ich war die meiste Zeit meines Lebens so negativ. Nachdem ich mein Leben verändert habe, habe ich versucht, mich auf Folgendes zu konzentrieren.
Stärke, Verbundenheit und Positives denken. Ich schätze, diese Platte ist ein guter Anfang.“

Als Support dabei: MakeWar & Wendy Sucks

Halle D // Einlass: 19:30 Uhr // Beginn: 20:30 Uhr