Die NSU Monologe

Die NSU Monologe
Mittwoch | 10. Oktober 2018 | 20:00 Uhr


Erstmals zeigt die Bühne für Menschenrechte ihr gesamtes Repertoire außerhalb Berlins. „Die Asyl-Monologe“, „Die Asyl-Dialoge“ und „Die NSU-Monologe“ sind in der Schaubühne Lindenfels und im Ostpassage Theater vom 10. bis 14. Oktober zu sehen. In der Schaubühne: „Die Asyl-Dialoge“ und „Die NSU-Monologe“.

DIE NSU-MONOLOGE

Sechs Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die „NSU-Monologe“ von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern, und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.
Die „NSU-Monologe“ sind mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

„Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.“ (Nachtkritik.de)

„Zutiefst persönlich und hoch politisch. (…) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte.“ (RBB Kulturradio)

Mit: N.N.
Buch, Regie: Michael Ruf

► Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Expert*innen.